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Projekt Eierbrechtstrasse Zürich

Gemeinsam mit dem Architekten Team von Gramazio & Koller aus Zürich beabsichtigen wir an der Eierbrechtstrasse in Zürich Hirslanden ein Wohnbauprojekt von hoher architektonischen Qualität sowie Ausstrahlung auf die Schweizer Baukultur zu realisieren.

Ziel ist inhaltliche Erkenntnisse aus der laufenden Forschung der ETH Zürich im Bereich Architektur und digitale Fabrikation in ein architektonisch anspruchsvolles Projekt zu integrieren. Neben der Berücksichtigung der besonderen Lage und der Quartiersumgebung beabsichtigen wir einen ökologisch und ökonomisch nachhaltigen Bauprozess zu thematisieren. Die Bauten werden wo dies sinnfällig ist, mit der transportablen Roboteranlage R-O-B der Keller AG Ziegeleien gefertigt.
Das architektonische Potential dieser zukunftsträchtigen Bautechnologie für Wohnbauten wird an der Eierbrechtstrasse veranschaulicht.

Das Grundstück wird mit zwei differenziert ausgestalteten Volumen unterschiedlicher Grösse bebaut. Die beiden Häuser bilden ein Scharnier zwischen der am Hang ausgerichteten – und der durch das Raintobel geprägten Bebauungsstruktur. Als neues Ensemble fügen sie sich in die vorhandene
Mischung von Einfamilienhaussiedlung und dörflichen Strukturen und interpretiert diese neu. Die Gebäudekörper gliedern mit polygonalen Grundrissformen den grosszügigen Landschaftsraum so, dass vielfältige Sichtbeziehungen im Quartier sowie eine optimale Seesicht für Bewohner und Passanten entstehen. Die Häuser orientieren sich nicht ausschliesslich zum See hin, sondern profitieren von der vielfältigen Lage auf allen Seiten, womit rückwärtige Situationen in der
Nachbarschaft vermieden werden. Der gewachsene Terrainverlauf wird möglichst natürlich belassen und nur minimal den Nutzungsanforderungen angepasst.